Ina Pause-Noack
Die 1957 geborene Künstlerin Ina Pause-Noack wuchs in der Kunststadt Dresden auf. Diese künstlerische Prägung intensivierte sie durch pädagogische, experimentelle und textil-künstlerische Aus- und Weiterbildungen.
Nicht nur ihre eigenen Ausbildungen, sondern auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gaben ihr immer wieder neue Impulse für ihren Denk- und Entwicklungsweg.

Besonders der experimentelle Umgang mit Textilien prägte ganz wesentlich die ihr heute eigene Bildsprache, die sich im Spannungsfeld von Konkretisierung und Abstraktion bewegt. In der experimentellen Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien und ihren Intuitionen entstehen globale Bildaussagen zu Themen unserer Zeit. Mit einer Idee im Kopf steht der Schaffensprozess im Mittelpunkt ihrer Kunst. Sie malt nicht nur mit Öl auf Leinwand. Verschiedene Materialien, zurzeit Wolle und Asche kommen zum Einsatz. Die Wolle symbolisiert zum Beispiel das feine Spinnennetz der Systeme.
Ina Pause-Noack lebt und arbeitet seit 1989 in Hessen. Sie interessiert heute besonders das systemische Zusammenwirken der unterschiedlichen Kräfte in unserer Gesellschaft.
Es ist ihr ein Anliegen, diese Entwicklungsverläufe in Bildern festzuhalten und den Betrachter für diesen Auseinandersetzungsprozess anzuregen.